Startschuss für die Neugestaltung der Fußgängerzone



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Startschuss für die Neugestaltung der Fußgängerzone

 

 


Minden. Mit einem Kolloqium im Mindener Rathaus fiel in der vergangenen Woche der Startschuss für den Realisierungswettbewerb „Neugestaltung der Fußgängerzone“. Das Preisgericht hatte die Wettbewerbsteilnehmer nach Minden eingeladen, um ihnen ihre Anforderungen und Wünsche für die umfangreiche Neugestaltung der Innenstadt zu erläutern.

Vor Ort konnten sich gestern Architekten, Stadtplaner und Landschaftsarchitekten aus der gesamten Bundesrepublik ein Bild von der Situation machen und erste Ideen entwickeln. In den kommenden zwei Monaten sollen dann abgabefähige Entwürfe für die Mindener Fußgängerzone ausgearbeitet werden. „Wir sind sehr gespannt auf das Ergebnis des Wettbewerbes und die Gestaltungsvorschläge zur Attraktivitätssteigerung in der Mindener Innenstadt“, so Bürgermeister Michael Buhre.

Von den 25 teilnehmenden Büros waren im Vorfeld acht Büros und Arbeitsgemeinschaften – unter anderem auch aus Minden und Umgebung – gesetzt worden. 17 weitere Büros wurden durch ein anonymes Losverfahren nach einer europaweiten Bekanntmachung und 174 eingegangenen Bewerbungen ermittelt.

Das Preisgericht wird sich am 23. Februar 2011 erneut treffen, um über die bis dahin eingegangenen Vorschläge zu entscheiden. Es sollen fünf Preise und mindestens zwei Anerkennungen vergeben werden. Die so ausgeschüttete Wettbewerbssumme beträgt insgesamt 33.000 Euro. „Wir beabsichtigen, einen der fünf Preisträger im kommenden Jahr mit der weiteren Bearbeitung der Planung und ihrer Umsetzung zu beauftragen“, erklärt Buhre.

Den Abschluss des eigentlichen Wettbewerbsverfahrens bilden die Preisverleihung und die Ausstellung sämtlicher Wettbewerbsarbeiten im Preußen-Museum. Vom 2. bis zum 20. März 2011 haben alle interessierten Bürgerinnen und Bürger die Gelegenheit, sich ein eigenes Bild von den eingegangenen Arbeiten zu machen.

Der Realisierungswettbewerb wird bereits seit Beginn des Jahres in mehreren Anliegerversammlungen und den politischen Gremien intensiv vorbereitet. Der Wettbewerb basiert auf den Erkenntnissen des im Jahre 2008 entwickelten Masterplanes für die Innenstadt. Die Neugestaltung der Fußgängerzone wird darin als wichtige Maßnahme zur Stärkung der Innenstadt und Schärfung der Profile angesehen, insbesondere hinsichtlich der historischen und wirtschaftlichen Potenziale.

Die Fußgängerzone in der unteren Altstadt Mindens wurde im Rahmen der Stadtsanierung in den 1970er Jahren geplant und erst nach und nach umgesetzt. Die Gestaltung wurde dabei allerdings nicht aus einem Gesamtkonzept heraus entwickelt, sondern richtete sich nach dem jeweiligen Zeitgeschmack. Dies spiegelt sich heute in einem uneinheitlichen Bild der Gesamtsituation wieder, die zudem funktionale Mängel aufweist.

Der wesentliche Anlass für die jetzige Neugestaltung ist die Notwendigkeit einer Kanalsanierung in der Fußgängerzone. Diese Maßnahme erfordert umfangreiche Bauarbeiten in der Bäckerstraße, dem Scharn und der Obermarktstraße. Es bleiben durch die notwendigen Eingriffe kaum Flächen unberührt, so dass eine vollständige Neugestaltung erforderlich wird. „Daher wurde von der Stadtverwaltung die Chance ergriffen, der Fußgängerzone ein ansprechendes und atmosphärisches Gesicht zu verleihen – wie es in dieser Vorweihnachtszeit die neue Weihnachtsbeleuchtung bereits erahnen lässt“, erklärt der städtische Beigeordnete Klaus-Georg Erzigkeit



Thalia.de

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3 comments for “Startschuss für die Neugestaltung der Fußgängerzone

  1. oioioi
    16. Dezember 2010 at 16:15

    Hi, gefällt mir sehr gut die Berichterstattung.
    Weiter so.

  2. oioioi
    16. Dezember 2010 at 22:37

    Hi, muss nun doch noch etwas erwähnen.
    Vor sehr langer Zeit war ich Bürgerin der Stadt Minden. Zu der Zeit gab es die Figur Weserspucker, schön fand ich diese nicht.
    Gibt es diesen Brunnen noch?

  3. admin
    16. Dezember 2010 at 23:34

    Der Weserspucker existiert noch auf der Bäckerstrasse

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