Hille: 31-jähriger Afghane schlägt mit Hammer auf Landsmann ein

Beschuldigter sitzt in Untersuchungshaft

Symbolbild(MR)

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Hille(mr/kpb). Nachdem ein 31-jähriger Zuwanderer aus Afghanistan in der Nacht zu Freitag im Hiller Ortsteil Eickhorst einen 18-jährigen Landsmann mit Hammerschlägen attackiert und verletzt hatte, sitzt der Täter nun in Haft.

Am Samstagvormittag ordnete die zuständige Richterin am Amtsgericht Minden auf Antrag der zuständigen Dezernentin der Staatsanwaltschaft Bielefeld die Untersuchungshaft gegen den Beschuldigten wegen versuchten Totschlags an. Das verletzte Opfer, bei dem keine lebensbedrohlichen Verletzungen vorlagen, verblieb dennoch nach der Tat stationär im Krankenhaus Lübbecke.

In der Nacht zu Freitag (6. Mai) ging auf der Leitstelle der Polizei Minden-Lübbecke kurz vor 3 Uhr ein Notruf ein. Der Mitteiler (36) berichtete über eine Auseinandersetzung in einem Haus in der Straße Gänsebrink in Hille. Am Einsatzort traf kurze Zeit später eine Streifenwagenbesatzung in dem Mehrfamilienhaus auf mehrere afghanische und andere Staatsangehörige. Einer (18) von ihnen wies dabei Kopfverletzungen auf, war jedoch ansprechbar. Auch den Angreifer (31) trafen die hiesigen Einsatzkräfte an und nahmen ihn vor Ort fest.

Aufgrund der Sprachbarriere gestaltete sich die Befragung zum Tathergang vor Ort als schwierig. Da auch ein Kapitaldelikt nicht ausgeschlossen werden konnte, wurde unter der Leitung von Kriminalhauptkommissar Thorsten Stiffel von der Polizei Bielefeld eine Mordkommission eingerichtet. Ein Spurensicherungsteam untersuchte den Tatort am Freitagvormittag auf mögliche Spuren des Tatgeschehens.

Unter Hinzuziehung eines Dolmetschers führte die Mordkommission mit Unterstützung Mindener Ermittler im Laufe des Freitags die Vernehmungen durch. Hierbei erhärtete sich der Tatverdacht gegen den 31-Jährigen. So soll der Beschuldigte im gemeinsamen Schlafraum mit einem Hammer auf sein Opfer eingeschlagen haben. Dieser konnte den Angriff zum Teil abwehren und dadurch die Verletzungsfolgen mindern.

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