Porta-Westfalica: Mordkommission kommt voran

Ein Motiv für die Tat noch nicht bekannt

Gemeinsame Presseerklärung der Staatsanwaltschaft Bielefeld, der Mordkommission Bielefeld und der Polizei Minden-Lübbecke

Porta Westfalica: Nach dem Brand eines Wohnhauses mit einem Toten in Porta Westfalica geht die Mordkommission nach dem gegenwärtigen Stand der Ermittlungen davon aus, dass der bei dem Feuer in der Nacht zu Mittwoch umgekommene 70-jährige Hauseigentümer den Brand selbst gelegt hat. Ein Motiv für die Tat ist noch nicht bekannt.

Auch einen Tag nach dem Feuer setzten die Ermittler ihre Untersuchungen in dem Haus am Rosenweg fort. Dabei wurden sie von einem Brandsachverständigen unterstützt. Ein Brandmittelspürhund war bereits am Mittwoch im Einsatz. Fest steht danach, dass das Feuer an mehreren Stellen im Haus gelegt wurde. Außerdem fanden die Beamten neben diversen Gaskartuschen auch zahlreiche mit Benzin gefüllte Flaschen und Kanister im Haus. Zusätzlich befanden sich in verschiedenen Räumen mit Holz gefüllte Pappkartons. Diese Vorbereitungshandlungen dürften längere Zeit in Anspruch genommen haben.

Für den Leiter der Mordkommission, Thorsten Stiffel, ist somit klar: „Die beiden im Obergeschoss ahnungslos schlafenden Mieter hatten großes Glück, mit dem Leben davon gekommen zu sein“. Das dort seit Jahren wohnenden Paar (30, 35) konnte zwischenzeitlich von der Polizei befragt werden.

Eine durch die Gerichtsmediziner der Uni-Klinik Münster vorgenommene Obduktion des Leichnams hat nach Angaben von Staatsanwalt Udo Vennewald am Mittwoch eine eindeutige Todesursache noch nicht ergeben. Hierzu sind weitere Untersuchungen erforderlich.

Die übrigen Ermittlungen werden ebenfalls noch einige Zeit beanspruchen. Die Schadenshöhe schätzt die Polizei auf rund 200.000 Euro

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