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Lübbecker Hafen schafft Platz für zwei Euroschiffe

 

Das Bild zeigt (von links): Geschäftsführer Rolf Hagelstange (Stadtwerke Lübbecke), Geschäftsführer Wilhelm von Behren (Lübbecker Hafen GmbH), Bürgermeister Eckhard Witte (Stadt Lübbecke), Wirtschaftsförderer Claus Buschmann (Stadt Lübbecke) und Prokurist Rüdiger Voss (Wittemöller Mineralöle).

Lübbecke. Auf Betreiben der Wirtschaftsförderung der Stadt Lübbecke wird die Anlegestelle des Lübbecker Hafens erweitert. Neben der beschlossenen Sanierung der Spundwand werden die Stadtwerke Lübbecke als Eigentümer auch in eine Verlängerung der Anlegestelle um 31 Meter in Richtung Westen investieren. Für diese Maßnahme erteilte jetzt die Gesellschafterversammlung der Stadtwerke einschließlich der Vertreter der RWE ihre uneingeschränkte Zustimmung. Damit können zukünftig zwei Euroschiffe gleichzeitig im Lübbecker Hafen anlegen und be- oder entladen werden. Die Kosten für die Erneuerung der Spundwand und die Erweiterung der Kaianlage belaufen sich auf etwa 1,3 Millionen Euro.

Hintergrund für die Verlängerung der Anlegestelle sind die steigenden Umschlagszahlen sowie die zukünftige Umsatzerwartung der beiden aktuellen Nutzer des Hafens, der Lübbecker Hafen GmbH und der Firma Wittemöller Mineralöle. Beide Unternehmen erwarten für die folgenden Jahre steigende Umsätze. Die Lübbecker Hafen GmbH hat dieser Entwicklung bereits Rechnung getragen und in den vergangenen Jahren rund zwei Millionen Euro in den Neubau von Silos, Verladeeinrichtungen und die Instandsetzung von Lagerhallen investiert. „Die geplanten Maßnahmen am Lübbecker Hafen sind eine sinnvolle und notwendige Investition in den Wirtschaftsstandort Lübbecke. Wir unterstützen damit ansässige Unternehmen und bieten zukünftig Perspektiven für weitere Nutzer des Hafens“, stimmen Bürgermeister Eckhard Witte und Wirtschaftsförderer Claus Buschmann überein.

In Absprache mit den Hafennutzern sollen die Bauarbeiten im Februar 2012 beginnen, wenn üblicherweise die niedrigste Umschlagsfrequenz im Hafen verzeichnet wird. Dann wird von der Wasserseite eine neue Spundwand gezogen und die Verladetiefe durch Ausbaggern auf etwa vier Meter erweitert. Parallel dazu wird die Kaimauer um 31 Meter in Richtung Westen verlängert. Weiterhin entsteht im westlichen Abschnitt auf einer Länge von etwa 25 Metern ein Bereich für Schwerlastverladungen.

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