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Parlamentarischer Abend der Stadt Minden

Minden(mr/sm). „Ich war einfach neugierig – zum einen auf die Veranstaltung, zum anderen darauf, die Politiker mal persönlich kennen zu lernen“, erklärte Silke Pauli vergangenen Freitag (13. Januar) beim Parlamentarischen Abend. Sie war eine von vielen Bürgerinnen und Bürgern, die die Gelegenheit nutzten, mit Vertretern aus Verwaltung, Politik, Kirchen und sozialen Einrichtungen ins Gespräch zu kommen. Die musikalische Begleitung des Abends übernahm das Schuleta-Trio. Wie schon in den Vorjahren wurden die Gäste Zeugen der Verleihung des Preises für ehrenamtliches und freiwilliges Engagement der Stadt Minden.

 

„Richten wir den Blick gemeinsam auf das, was in unserer Stadt gut und lebenswert ist“, hieß Bürgermeister Michael Buhre die Anwesenden gegen 20 Uhr willkommen. Der Projektauftakt des Lokalen Aktionsplans, die Fertigstellung des neuen Zentralen Omnibusbahnhofs (ZOB) sowie das 50-jährige Jubiläum des Kinder- und Jugendkreativzentrums Anne Frank seien nur einige der positiven Nachrichten, die es aus dem vergangenen Jahr 2011 zu vermelden gäbe. Für das laufende Jahr 2012 würden Projekte der Innenstadtentwicklung wesentliche Schwerpunkte auf der Agenda von Politik und Verwaltung darstellen. Auch die Skaterbahn, für deren Einrichtung sich der „Skatepark für Minden  e.V.“ engagiert, betrachtet der Bürgermeister als Projekt mit Zukunft.

Bürgermeister Michael Buhre (l.) mit den Preisträgern Stefanie Lüken (vorne), Rosi Wahl, Werner Raffel, Ulrich Treude, Brigitte Tichawa, Ewald Wörndle, Jürgen Kugel und Günter Wahl (v.l.). Foto: Leonie Bartsch

Im weiteren Verlauf des Abends galt die Aufmerksamkeit denjenigen, die die Gesellschaft durch bürgerschaftliches Engagement bereichern. „Das sind in Minden viele“, betonte Buhre. Über den mit je 500 Euro dotierten Preis für ehrenamtliches und freiwilliges Engagement 2011 durften sich dennoch nur einige Wenige freuen: In der Kategorie „Einzelperson“ nahm Stefanie Lüken den Preis entgegen. Die 74-jährige ist eine Grüne Dame der ersten Stunden und engagiert sich seit Jahren bei der Diakonie. In der Kategorie „Gruppe/Institution“ wurde die Friedhofsgruppe der Diakonie Stiftung Salem, die sich seit über sieben Jahren um die Grabpflege sowie um die Bestattung mittelloser Menschen bemüht, ausgezeichnet.

Die Preisträger wurden unter elf vorgeschlagenen Einzelpersonen, Vereinen und Institutionen ausgewählt. Die Jury, bestehend aus einer Mitarbeiterin der Verwaltung sowie jeweils einem Mitglied jeder Fraktion, tagte bereits im November 2011.

Im Vorfeld des Parlamentarischen Abends wurde im Dom wieder ein ökumenischer Gottesdienst abgehalten. Erstmals waren zu diesem auf Wunsch der Fraktionen auch Mitglieder der islamischen Gemeinde sowie der jüdischen Kultusgemeinde eingeladen worden. Der Imam Ahmet Güney von der Türkischen Gemeinde Minden folgte nicht nur der Einladung, sondern sprach auch zu den Anwesenden.

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