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Minden: IHK für offene städtebauliche Lösung des Wesertor-Einkaufszentrums

Minden(mr). Die Industrie- und Handelskammer Ostwestfalen zu Bielefeld (IHK) setzt sich für ein neues Stadtviertel mit offenen Straßenzügen statt dem sonst üblichen monolithischen Baublock ein, wenn das Einkaufszentrum am Wesertor in Minden realisiert werden sollte.

Das verlautete am 20. September 2012 bei der Präsentation der Kreisergebnisse der aktuellen IHK-Konjunkturumfrage in der IHK-Zweigstelle Minden. Die IHK war dabei durch IHK-Vollversammlungsmitglied Christoph Barre, IHK-Handelsausschussmitglied Jürgen Ahrens und den Mindener IHK-Zweigstellenleiter Karl-Ernst Hunting vertreten.

Das Einkaufszentrum werde im Falle seiner Realisierung wesentlich die weitere Innenstadtentwicklung in Minden über Jahrzehnte beeinflussen. Dazu gehörten nicht nur das Stadtbild und das Einzelhandelsangebot, sondern auch das Ansiedlungsverhalten von Filialen, der Wert der Immobilien und die Kundenströme. Um einen möglichst großen Kundenaustausch zwischen Innenstadt und Einkaufscenter zu erreichen, schlägt die IHK eine städtebaulich offene Lösung wie in Osnabrück vor. Mit der Kamp-Promenade sei dort ein neues Stadtviertel mit offenen Straßenzügen realisiert worden.

Dem Ziel des Kundenaustausches diene laut IHK auch ein Sortimentsangebot im Einkaufszentrum, bei dem wichtige Sortimente einer Innenstadt fehlen und ein nur begrenztes Parkplatzangebot.

Kurzfristig seien gestalterische Maßnahmen notwendig. Die derzeitige Altimmobilie liege am östlichen Eingang zur Fußgängerzone und vermittle Besuchern einen ersten Eindruck. In ihrem aktuellen Zustand wirke sie nicht einladend. Die Bäckerstraße sei ohnehin bereits mit den Kanalbauarbeiten belastet, so die IHK.

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