Rahden: Bund unterstützt Sanierung des Kirchturms der St.-Johannis-Kirche

Rahden(mr/sk). „Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages hat in seiner letzten Sitzung beschlossen, die dringend erforderliche Sanierung des Turms der Rahdener St.-Johannis-Kirche mit 250.000 Euro aus dem Denkmalschutz-sonderprogramm zu fördern.“ Diese freudige Nachricht konnte der heimische Bundestagsabgeordnete und Parlamentarische Staatssekretär beim Bundefinanzminister, Steffen Kampeter, der Ev.-Luth. Kirchengemeinde Rahden übermitteln. „Mein Dank gilt Pfarrer Stefan Thünemann, der sich in besonderer Weise für die Sanierung des Kirchturms eingesetzt hat, sowie den zahlreichen Privatpersonen, die das Projekt unterstützen.“

„Es freut mich, dass der Bund die Kirchengemeinde bei diesem wichtigen Projekt unterstützt und damit sein Engagement bei der Denkmalsanierung im Mühlenkreis konsequent fortsetzt. Die St.-Johannis-Kirche ist als zentraler evangelischer Kirchenbau in besonderer Weise stadtbildprägend für Rahden und eines der besonderen Denkmäler der Region“, sagte Kampeter, der sich gegenüber Kulturstaatsminister Bernd Neumann für die Förderung der Sanierung der St.-Johannis-Kirche eingesetzt hatte.

„Ohne diese Förderung wäre es der Kirchengemeinde Rahden nicht möglich, dieses einmalige Baudenkmal für kommende Generationen zu erhalten. Wir danken allen Verantwortlichen, insbesondere Herrn Kampeter, für die Unterstützung dieses umfangreichen Vorhabens“, so Dr. Rolf Becker, Superintendent des Kirchenkreises Lübbecke, und die  Vorsitzende des Presbyteriums, Pfarrerin Micaela Strunk-Rohrbeck.

Bis 2014 sollen der Dachstuhl und die Schindeln sowie der Fassadenputz des Kirchturms, den derzeit ein Bauzaun umgibt, erneuert werden. An diesen Kosten beteilige sich der Bund mit 50 Prozent, so Kampeter. „Ein besonderer Dank gebührt auch den vielen ehrenamtlichen Unterstützern aus der Kirchengemeinde wie auch der Stiftung „KiBA“ zur Bewährung kirchlicher Baudenkmäler in Deutschland, die gemeinsam mit der Gemeinde dieses Projekt stemmen wollen.“

„Eines ist sicher:“, so Pfarrer Stefan Thünemann, „Auch nach den Sanierungsarbeiten wird die charakteristische Turmdrehung mit seiner leichten Neigung weiterhin das Stadtbild von Rahden prägen.“

Insgesamt stellt der Bund im Rahmen der nun zweiten Tranche des diesjährigen Denkmalschutzsonderprogramms III rund 14,98 Mio. Euro für 141 herausragende Vorhaben des Denkmalschutzes in ganz Deutschland zur Verfügung.