Stemwede: Ausweichmanöver endet am Straßenbaum

Stemwede (mr/kpb).  Bei dem Versuch einem Reh auszuweichen ist eine 50-jährige Autofahrerin am Mittwochmorgen in Stemwede-Niedermehnen (Kreis Minden-Lübbecke) gegen einen Baum gefahren. Die Frau wurde schwer verletzt in ein Krankenhaus gebracht.

Nach Angaben der Polizei war die Fahrerin gegen 6.30 Uhr auf der Niedermehner Straße in Richtung Wehdem unterwegs. Kurz vor einer leichten Linkskurve außerhalb der geschlossenen Ortschaft wollte sie dem plötzlich über die Straße laufendem Reh ausweichen. Dabei kam sie mit ihrem Wagen nach rechts von der Fahrbahn ab, verlor die Kontrolle, überrollte einen Leitpfosten und stieß mit ihrem Opel gegen einen Baum.

Durch den Aufprall wurde sie schwer verletzt. Ein Notarzt sowie die Rettungssanitäter kümmerten sich um die noch in ihrem Fahrzeug sitzende Frau. Ein Rettungswagen brachte sie wenig später ins Krankenhaus nach Lübbecke. Auch die Feuerwehr war mit zwei Einsatzfahrzeugen vor Ort. Der schwer beschädigte Wagen musste abgeschleppt werden. Den Schaden schätzt die Polizei auf rund 4.000 Euro.

Annährend 1.000 Wildunfälle pro Jahr ereignen sich im Kreis Minden-Lübbecke. Die meisten Zusammenstöße mit Tieren verlaufen jedoch glimpflich. Gerade in der Herbstzeit sind die Tiere, vor allem Rehe, allerdings verstärkt aktiv und überqueren dabei oftmals die Straßen. Daher raten die Verkehrsexperten der Polizei zu einer vorsichtigen Fahrweise. Da sich Wildunfälle nicht immer vermeiden lassen, sollte im Ernstfall das Lenkrad festgehalten, gebremst und geradeaus gelenkt werden. Von Ausweichmanövern wird grundsätzlich abgeraten.

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