Campus Minden: Landesregierung sieht starkes Entwicklungspotential

Minden/Kreis-Minden-Lübbecke(mr). Der Standort Minden der Fachhochschule Bielefeld hat ein starkes Entwicklungspotential. Die seit 2009 eingerichteten fünf neuen Studiengänge (Elektrotechnik, Gesundheits- und Krankenpflege, Informatik, Maschinenbau und Wirtschaftsingenieurwesen) werden gut angenommen. Dieses geht aus einer Antwort der nordrhein-westfälischen Wissenschaftsministerin Svenja Schulze an den heimischen FDP-Landtagsabgeordneten Kai Abruszat hervor.

„Derzeit sind allein in diesen neuen Studiengängen rund 450 Studierende eingeschrieben und auch das Ministerium rechnet für die kommenden Jahre mit einer Erhöhung dieser Zahlen“, ist sich Abruszat mit der Landesregierung über die guten Zukunftsperspektiven am „Campus Minden“ einig. Insgesamt absolvieren derzeit über 1.000 Studierende ihre Hochschulausbildung am Standort in Minden. „Das Land unterstützt die Weiterentwicklung des Standortes dadurch, indem 500 zusätzliche räumliche Studienplätze mit einem jährlichen Finanzierungsvolumen von fast sechs Millionen Euro bereitgestellt werden“, teilt Abruszat weiter mit.

Für die im Rahmen des Fachhochschulausbauprogramms neu eingerichteten Studiengänge seien zudem 24 Professuren bereitgestellt worden. Zudem werde beim geplanten Hochschulneubau am Campus Minden seitens des Landes geprüft, inwieweit neueste Techniken in der Gebäudeautomation eingesetzt werden können. Auch vom Programm „Fortschritt NRW“ kann der „Campus Minden“ profitieren.

Die Landesregierung teilte mit, dass hiermit das Ziel gestärkt werden solle, die ökonomischen Chancen nachhaltigen Wirtschaftens für den Industriestandort Nordrhein-Westfalen stärker in den Mittelpunkt zu stellen. „Ob und in welcher Form der Standort Minden von diesem Programm „Fortschritt NRW“ partizipieren wird, steht noch nicht fest“, weist Abruszat darauf hin, dass die Förderung von Forschungsvorhaben nach Mitteilung der Landesregierung an bestimmte Qualitätskriterien geknüpft sind.

„Hier kann die Fachhochschule mit guten Anträgen erfolgsorientiert sich einer wettbewerblichen Ausschreibung stellen“, so Abruszat

 

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