Minden-Lübbecke: Achtzehn Glätteunfälle gemeldet

Kreis Minden-Lübbecke (mr/kpb) – Der ergiebige Schneefall in der Nacht zu Montag hat im Kreis Minden-Lübbecke zu erheblichen Behinderungen im Straßenverkehr und damit verbundenen Wartezeiten für die Autofahrer geführt. Die Unfalllage hielt sich jedoch im Rahmen. Lediglich 18 witterungsbedingte Unfälle wurden der Polizei kreisweit in der Zeit zwischen 4 Uhr und 14 Uhr gemeldet. Dabei zogen sich zwei Personen leichte Verletzungen zu.

gehlenbeckerAm häufigsten mussten die Beamten aus Lübbecke ausrücken. Sie wurden zu 5 Glätteunfälle gerufen. Danach folgten die Städte Minden und Bad Oeynhausen mit jeweils 4 Sachschäden. Die restlichen Karambolagen ereigneten sich in Espelkamp (3), in Porta Westfalica (1) und Petershagen (1).

Vor einer Woche wurden der Polizei von Sonntag 13. Januar, 16 Uhr, bis Montagvormittag, 10 Uhr, kreisweit noch 38 Glätteunfälle mit zwei Leichtverletzten gemeldet.

In Minden verletzte sich bei einem Unfall am Montagmorgen (21. Januar) gegen 11.11 Uhr auf dem Bayernring eine Person leicht.

In Espelkamp-Isenstedt war am Morgen ein 40-jähriger Autofahrer um kurz nach 6 Uhr auf der Gehlenbecker Straße in Richtung Isenstedt unterwegs. Zirka 200 Meter vor der Einmündung mit der Elsterkampstraße geriet er mit seinem Fahrzeug in eine Schneewehe, verlor daraufhin die Kontrolle über den Wagen, welcher sich drehte und in den Gegenverkehr geriet. Dort prallte er gegen den Pkw einer 45-jährigen Frau. Anschließend rutschte das Auto des 40-Jährigen in den Straßengraben. Der Mann zog sich leichte Verletzungen zu. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Den Schaden schätzt die Polizei auf rund 6.000 Euro.

Da die Wettervorhersage auch für die kommenden Tage weitere Schneefälle ankündigt, bittet die Polizei die Autofahrer auch weiterhin um eine vorsichtige Fahrweise. Insbesondere sollte ausreichend Abstand zum Vorausfahrenden eingehalten werden und das Licht am Fahrzeug eingeschaltet sein, so die Empfehlung der Beamten.