Hille/Petershagen: Keine Hinweise auf vorsätzliche Brandlegung gefunden

Hille/Petershagen (mr/kpb) – Am vergangenen Wochenende wurden Feuerwehr und Polizei im Kreis Minden-Lübbecke zu zwei Bränden nach Hille-Rothenuffeln und Petershagen-Windheim gerufen. In beiden Fällen ergaben sich nach Angaben der Polizei keine Hinweise auf eine vorsätzliche Brandstiftung.

Am Sonntagnachmittag wurden die Einsatzkräfte zu einem Haus an der Weserstraße nach Windheim gerufen. Ein Anwohner hatte gegen 17.40 Uhr Qualm aus einem Anbau aufsteigen sehen und die Bewohner, ein Ehepaar samt Kind, auf das Feuer aufmerksam gemacht. Gleichzeitig alarmierte der Mann die Feuerwehr.

Die Polizei untersuchte die Brandstelle am Montag und stellte fest, dass das Feuer in einem Holzschuppen ausbrach. Anschließend griffen die Flammen auf einen direkt angrenzenden Anbau über. Die Feuerwehrkräfte konnten jedoch noch rechtzeitig ein weiteres Ausbreiten auf das Haus verhindern. Verletzt wurde bei dem Brand niemand. Den Schaden schätzt die Polizei auf rund 10.000 Euro.

Bereits am Freitagnachmittag brannte es am Boselweg in Rothenuffeln. Wie bereits berichtet, brach das Feuer um kurz nach 14 Uhr in einem Carport aus. Allerdings konnten hier die Flammen auf den Dachstuhl des Einfamilienhauses übergreifen. Die Flammen zerstörten auch einen Pkw. Die Bewohner, ein 71 und 76 Jahre altes Ehepaar, konnten sich rechtzeitig in Sicherheit bringen. Sie sind bei Bekannten untergekommen, da ihr Heim gegenwärtig nicht bewohnbar ist. Auch hier ergaben die Untersuchungen der Brandexperten der Mindener Polizei am Montag keine Hinweise auf ein Fremdverschulden. Den Schaden beziffert die Polizei auf mindestens 150.000 Euro.

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