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Minden zum dritten Mal als „Stadt der Weltdekade“ ausgezeichnet

Minden(mr/sm). Die Stadt Minden ist zum dritten Mal für ihre herausragende Bildungsarbeit als Stadt der UN-Dekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ (BNE) ausgezeichnet worden. Der stellvertretende Bürgermeister Egon Stellbrink, Falk Bloech und Silke Mackenthun (beide von der Aktionsgemeinschaft Friedenswoche) sowie André Gerling (Stadtentwicklung, Stadtverwaltung Minden) nahmen die Auszeichnung am 26. April 2013 in Bad Honnef entgegen.

Die gastgebende Kommune am Rhein wurde zum zweiten Mal als Stadt der Weltdekade und die Gemeinde Dornstadt in Baden-Württemberg zum ersten Mal ausgezeichnet.

Freuen sich gemeinsam über die erneute Auszeichnung (von links): Prof. Dr. Gerhard de Haan, Silke Mackenthun (Aktionsgemeinschafts Friedenswoche), Heidi Consentius (Projekt-Büro UN-Dekade), Mindens stellvertretender Bürgermeister Egon Stellbrink, André Gerling
Freuen sich gemeinsam über die erneute Auszeichnung (von links): Prof. Dr. Gerhard de Haan, Silke Mackenthun (Aktionsgemeinschafts Friedenswoche), Heidi Consentius (Projekt-Büro UN-Dekade), Mindens stellvertretender Bürgermeister Egon Stellbrink, André Gerling

„Die Vielzahl der Aktivitäten in Minden sowie die strukturelle Verankerung und Netzwerkbildung sind vorbildlich“, begründete Prof. Dr. Gerhard de Haan, Vorsitzender des Nationalkomitees der UN-Dekade, die erneute Auszeichnung. Unter der Leitidee BNE arbeiteten mittlerweile viele Einrichtungen, Organisationen, Kirchen und Initiativen – teilweise inzwischen sogar kreisweit – zusammen. Sechs offizielle UN-Dekade-Projekte seien allein in der Oberen Altstadt Mindens angesiedelt, so de Haan in seiner Laudatio weiter.

Lobend erwähnte der Vorsitzende des Nationalkomitees auch zwei strategische Ziele der Stadt Minden, die ebenfalls dazu beigetragen hätten, dass Minden erneut ausgezeichnet wurde: „Chancengerechtigkeit durch Teilhabe“ und „Nachhaltiger Umgang mit natürlichen Ressourcen“. Im Rahmen der Bildungslandschaft habe sich Minden als Aufgabe gesetzt, diese Ziele auch durch Aktivitäten von BNE zu verwirklichen, fasste de Haan abschließend zusammen.

Die Auszeichnung wird für beispielhafte Aktivitäten sowie eine vorbildliche und nachahmenswerte Umsetzung von Bildung für nachhaltige Entwicklung vergeben. Sie soll dazu beitragen, die Anliegen der Dekade in Deutschland sichtbar zu machen und gleichzeitig die einzelnen Akteure der Bildung für nachhaltige Entwicklung vor Ort zu unterstützen. Die Auszeichnung gilt jeweils für zwei Jahre. Nach einem einstimmigen Beschluss des Haupt- und Finanzausschusses hatte sich die Stadt Minden Anfang dieses Jahres erneut beworben.

„Wir freuen uns sehr, dass Minden nach 2009 und 2010 erneut für zwei Jahre als Stadt der Weltdekade der Vereinten Nationen ausgezeichnet worden ist“, fasste Bürgermeister Michael Buhre zusammen, der an der Übergabe nicht persönlich teilnehmen konnte. „Besonders bedanken möchte ich mich bei dem Bündnis aus zahlreichen Vereinen, Verbänden und Organisationen, welches die BNE-Aktivitäten in Minden trägt“, so Buhre.

Ohne diese ehrenamtliche Arbeit wären die vielfältigen Aktivitäten zur Unterstützung der Bildung für nachhaltige Entwicklung in unserer Stadt nicht möglich. „Wichtig wird es jetzt sein, die Ziele von BNE auch über das Ende der Weltdekade im Jahr 2014 weiter zu tragen, aber hier sehe ich unsere Stadt auf einem guten Weg“, nannte der Bürgermeister ein Ziel.

Die Akteure der nachhaltigen Bildungsarbeit sind in Minden vor allem in der Oberen Altstadt ansässig. Von dort aus organisieren Nicht-Regierungsorganisationen, Kirchen und andere Bildungsträger regelmäßig Veranstaltungen.

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