Wesertor-Minden: Dachstuhlbrand in “Kaffeemühle” – Brandursache noch unklar

Das "Haus am Wesetor" ist denkmalgeschützt und war ehemaliger Sitz der Oberschiffer-Vereinigung (OPV). Die ECE möchte, das Haus für den Bau der Wesertorgalerie gern "zurückbauen" sprich abreissen Foto: Privat
Das “Haus am Wesetor” ist denkmalgeschützt und war ehemaliger Sitz der Oberschiffer-Vereinigung (OPV). Foto: Privat

Minden(mr). Um 12:50 Uhr wurde die Feuerwehr zum denkmalgeschützten Haus am Wesertor gerufen, dass von vielen Mindenern “Kaffeemühle” genannt wird. Qualm dringt derzeit aus dem Dachstuhl des Gebäudes. Erst seit kurzem ist dort das “Eiscafe Piccoli” eingzogen. Nach derzeitigen Informationen soll es bei dem Brand keine Verletzten gegeben haben.

Nachdem Polizei und Feuerwehr über eine starke Rauchentwicklung im Dachstuhl des mehrstöckigen Gebäudes am Grimpenwall 1 in der Mindener Innenstadt rückten sie sofort aus.. Aufgrund der besonderen Örtlichkeit, das Gebäude liegt zu Beginn der Fußgängerzone, wurden umgehend zahlreiche Einsatzkräfte zur Brandörtlichkeit entsandt. Vor Ort konnte festgestellt werden, dass aus dem Dachstuhl des dreigeschossigen, denkmalgeschützten Altbaus starkter Qualm austrat.

Personen waren dort zwar nicht gemeldet, jedoch mussten Anwohner eines angrenzenden Gebäudes vorübergehend ihre Wohnungen verlassen. Unter schwerem Atemschutz bekämpfte die Feuerwehr den Brand im Gebäude und konnte diesen nach ca. 2 Stunden vollständig löschen. Zwischenzeitliche Meldungen über eine vermisste Person im Gebäude bestätigten sich glücklicherweise nicht. Während der Dauer der Löscharbeiten war der Bereich um den Brandort, hier Teile des Innenstadtrings, für den Fahrzeugverkehr gesperrt.

Weiterhin war auch der Bereich der angrenzenden Fußgängerzone für den Fußgängerverkehr abgesperrt worden. Die Kriminalpolizei hat ihre Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Noch ist völlig unklar, wie es zu dem Feuer auf dem Dachboden des Gebäudes kam. Nach ersten Schätzungen beläuft sich der Schaden des vollständig ausgebrannten Dachbodens bzw. Dachstuhls auf ca. 100.000 Euro.

Bereits heute morgen um 8:00 Uhr müsste die Feuerwehr aufgrund des Auflammens von Glutnestern erneut ausrücken.

Wetere Berichterstattung folgt hier auf Mindener-Rundschau.de