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Minden: Polizei motiviert Radfahrer zum Tragen von Warnwesten

Minden(mr/kpb). Die Polizei führte am heutigen Freitag im Mindener Stadtgebiet verstärkt Radfahrerkontrollen durch. Ab 7 Uhr fanden mit rund 20 Polizisten an fast zwei Dutzend Orten Überprüfungen des Radverkehrs statt. Der Schwerpunkt des Einsatzes lag darin, das Bewusstsein der Fahrradfahrer zur gleichnamigen Kampagne der Kreispolizeibehörde -“Sichtbarkeit bringt Sicherheit”- zu stärken. Da reflektierende Kleidung die Verkehrsteilnehmer deutlich besser sichtbar macht, verteilten die Beamten an Interessierte kostenlose Warnwesten.

Der leidenschaftliche Radfahrer Steffen Höpner nimmt von Polizeihauptkommissar Klaus Torno eine Warnweste sowie einen Informationsflyer entgegen.  Foto: Polizei
Der leidenschaftliche Radfahrer Steffen Höpner nimmt von Polizeihauptkommissar Klaus Torno eine Warnweste sowie einen Informationsflyer entgegen. Foto: Polizei

Da im täglichen Straßenverkehr immer noch Radfahrer ohne Beleuchtung und dunkler Kleidung auftauchen, setzt die Polizei die in 2014 begonnene Präventionskampagne “Sichtbarkeit bringt Sicherheit” in diesen Jahr gezielt bei Radfahrern fort. Gute Sichtbarkeit in der Dämmerung oder Dunkelheit, aber auch bei schwierigen Sichtverhältnissen, wie bei Nebel, Regen und Schneefall ist für die sogenannten “schwächeren Verkehrsteilnehmer” oftmals überlebenswichtig.

Bei den heutigen Kontrollen lag der Schwerpunkt neben der Verkehrssicherheit der Räder deshalb auch darin, die Radfahrer in einem Gespräch von der Wichtigkeit heller Oberbekleidung, sowie zusätzlich reflektierende Warnwesten und Armbänder zu informieren. So verteilten die Beamten neben Informationsflyer auch kostenlose Warnwesten. Hier stießen sie bei Jung und Alt auf ein reges Interesse. So wurden allein in der ersten Stunde der Kontrollen über 40 Westen an den Mann und die Frau gebracht.

Neben Licht gab es aber auch Schatten. Bei den rund 200 Kontrollen waren einige Fahrradfahrer ohne Licht oder auf der falschen Straßenseite unterwegs. Drei Verkehrsteilnehmer telefonierten bei der Fahrt. Insgesamt zogen die eingesetzten Beamten ein positives Resümee vom Verhalten der Radfahrer.

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