Bürgermeisterwahl-Minden: Sechs Fragen an Ulrich Stadtmann

Name: Ulrich Stadtmann

(CDU, BBM, FDP, Grüne und Piraten)

Alter: 53

Beruf: Diplom Politologe

Familienstand: seit 1994 verheiratet mit der Ärztin Christiane Heß, zwei Töchter (16 und 19 J.)

 

Ulrich Stadtmann
Der derzeitige Fraktionsvorsitzende der CDU setzt auf Wirtschaftsförderung die Schaffung von Arbeitsplätzen, ein Kino sowie mehr Geschäfte in der Stadt. Foto; Ulrich Stadtmann, Privat

Was reizt Sie an der Aufgabe Bürgermeister von Minden zu werden?

Als Fraktionschef der zweitgrößten Fraktion organisiere ich jetzt schon zusammen mit den Grünen und der Liberalen Fraktion die Mehrheiten im Stadtrat.

Den direkten Zugriff auf die Verwaltungsleitung erlangen zu wollen, ist dann einfach ein naheliegendes Ziel.

So kann für Minden mehr erreicht werden.

 

Warum sollten die Mindener Sie wählen?

Ich werde meine Kraft darauf verwenden, Minden weiter zu entwickeln.

Durch meine Erfahrung als Fraktionsvorsitzender kenne ich die Mindener Verwaltung gut.

Durch die Unterstützung von fünf Parteien kann ich auf Mehrheiten im Stadtrat setzen.

Das alles bietet Ihnen kein anderer Kandidat.

 

Wo sehen sie Ihre persönlichen Stärken, mit denen Sie Minden in eine sichere und gut Zukunft führen wollen?

Von allen Kandidaten habe ich die umfassendste Erfahrung mit der Mindener Stadtverwaltung.

Mit meiner Kompetenz und Kommunikationsfähigkeit werde ich Verwaltung und Rat zu gemeinsamem Handeln für Minden zusammenbringen.

 

Welche Aufgabe hat absolute Priorität, wenn Sie Bürgermeister werden?

Die Innenstadtentwicklung: Wir brauchen wieder mehr Geschäfte und Gastronomie sowie ein moderne Kino. Außerdem muss der Naherholungswert der Weser gesteigert werden. Mit dieser größeren Attraktivität werden mehr Menschen in Minden leben und arbeiten wollen.

 

Wie sieht ihr Konzept für eine soziale und nachhaltige Stadtentwicklung aus?

Wir brauchen mehr Arbeitsplätze. Firmen nehmen Erweiterungen vor oder siedeln sich neu an, wenn sie Fachkräfte für Minden gewinnen können. Das gelingt nur, wenn die gesamte Stadt eine hohe Attraktivität und Lebensqualität hat. Mit mehr Arbeitsplätzen können wir auch die hohe Zahl der Langzeitarbeitslosen abbauen. Das spart Sozialausgaben und bringt Steuereinnahmen für eine nachhaltige und soziale Stadtentwicklung.

 

Wie möchten Sie, trotz Stärkungspakt und Rotstift, längst überfällige Investitionen realisieren?

Gerade auch mit dem Stärkungspakt sind notwendige und nachhaltige Investitionen möglich.

Die Kunst wird darin bestehen, ohne Rotstift einen ausgeglichenen Haushalt vorzulegen.
Dazu bedarf es mehr kreativen und betriebswirtschaftlichen Denkens in der Verwaltung.
Ich bin zuversichtlich, dass mit mir als Bürgermeister neue Wege entwickeln werden.

Zum Thema: 

Bürgermeisterwahl Minden: Sechs Fragen an die Bürgermeisterkandidaten(Übersicht aller Bürgermeisterkandidateninterviews)

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