Minden: Baumspende für das Glacis

Minden. Im Mindener Simeonsglacis steht seit gestern der „Baum des Jahres 2011“ – die Elsbeere. Dank einer Spende von Mindener Bürgerinnen und Bürgern konnten die Städtischen Betriebe Minden in dieser Woche sechs neue Bäume im Glacis pflanzen. An der Spendenaktion beteiligten sich die „Kinderarztpraxis Becker & Hitzemann-Becker“, das „Ingenieurbüro Mühler-Linder“, „Bündnis 90/Die Grünen“ und Gert Ziegler.

Die Elsbeere ist eine Laubbaumart und gehört zur Familie der Rosengewächse. Sie kann 15 bis 25 Meter hoch und bis hundert Jahre alt werden. Neben der Elsbeere entschieden sich die Spender für die Baumarten Rotbuche, Stieleiche und Bergahorn. „Die Aktion ist Teil unseres Engagements für das Mindener Glacis“, erklärt die Spenderin Ute Becker. Man wolle damit auch andere Mindener motivieren, für das Glacis zu sorgen.

Gemeinsam mit Christiane Linder hat Ute Becker die Gruppe „Die Glacisschützer“ gegründet. Die Mindenerinnen entfernen regelmäßig den Müll im Simeonsglacis und im Wittekindsglacis. Außerdem kontrollieren sie den dortigen Baumbestand auf Schäden und melden diese beim Bereich Grünanlagen der Städtischen Betriebe.

„Insgesamt pflanzen wir in diesem Frühjahr rund 110 Bäume im gesamten Stadtgebiet“, berichtet Jürgen Meyer vom Bereich Grünanlagen und Bestattungswesen der Städtischen Betriebe Minden. Die Auswahl der Bäume ist dabei sehr gemischt – unter anderem werden Kastanien, Buchen, Linden, Eschen und Obstbäume gepflanzt. Darüber hinaus werden auch über 500 Hecken, über 300 Sträucher und rund 250 Bodendecker in die Erde gesetzt.

Da die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Städtischen Betriebe nicht immer die erforderliche Zeit haben, alle Grünflächen ausreichend zu pflegen, setzt die Stadt Minden auf das Engagement der Bürger, ebenfalls Verantwortung für die „grünen Oasen“ im Stadtgebiet zu übernehmen. Möglich ist das zum Beispiel über eine Grünflächen-Patenschaft.

Grünflächen-Paten kümmern sich in der Nähe ihres Grundstücks um eine städtische Grünfläche oder einen Baum. Auch können mehrere Bürgerinnen und Bürger gemeinsam eine Patenschaft übernehmen. Die Paten bekommen auf Wunsch eine Patenschaftsurkunde und werden auf Wunsch auch fachlich von den städtischen Mitarbeitern unterstützt. Interessierte können sich an Jürgen Meyer, Bereich Grünanlagen und Bestattungswesen, Telefon 0571/89-932, wenden.

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