Der Obdachlose Max Bryan stoppt auch in Minden

Max Bryan in Hamburg

Minden/Hamburg(mr). Max Bryan hält sein am Ende einer auf der Hamburger Demonstration gegen „Mietenwahnsinn“ gegebenes Versprechen und fährt mit seinem Fahrrad in Richtung Süden, auf der Suche nach einer Wohnung, seinem Glück und um seine Mutter und seine Familie im hessischen Taunus wiederzutreffen. Am 28.11.2011 wird Max Bryan auf seiner Tour auch und erneut Minden besuchen. Während seiner schon seit achtzehn Monaten andauernden Obdachlosigkeit berichtet Max Bryan immer wieder von Ausgrenzung und Diffamierung gegenüber Obdachlosen und armen Menschen,( Mindener Rundschau berichtete)

Max Bryan, Mitfahrer bei der  „Caffee mit Herz“ Tour, die auch in Minden einen Zwischenstopp einlegte und über die wir bereit berichteten und Demonstrationsteilnehmer der Hamburger Demonstration gegen den „Mietenwahnsinn“ am 29.10.2011 der mit einer bewegenden Rede tausend Menschen auf der Demonstration, aber auch viele Menschen durch die Berichterstattung von Mindener-Rundschau bewegte, hält sein am Ende seiner Rede gegebenes Versprechen. Damals hatte er gesagt, dass er Hamburg verlassen werde und mit seinem Fahrrad, dass ihm eine liebe Frau geschenkt habe, in Richtung Süden fahren wolle,  und nicht eher aus dem Sattel steige bis er eine Wohnung gefunden habe.

Am 28.11.2011 möchte Max Bryan in Minden ankommen, nachdem er mit seiner Tour am 20.11.2011 an der Hamburger Sternschanze begonnen hat und Harburg, Buchholz, Bad Fallingbostel, und Verden schon hinter sich gelassen hat. Nach Minden wird die nächste Station Hameln sein. Von daher geht es über Westfalen, Ruhrgebiet und Rheinland dann nach Hessen.

In jeder Stadt wird Max Bryan zwei bis drei Tage verweilen um eine Wohnung zu finden. Findet er keine wird er in die nächste Stadt mit dem Fahrrad reisen.  Und er werde, auch unabhängig, von Witterung und Temperaturen, nicht eher vom Sattel  steigen bis er eine Wohnung gefunden habe.

Seine Tourende wird am 23.12.2011 in Kerkheim im Taunus sein. Um den 20.12.2011 werde er erstmal seit zwei Jahre seine Mutter wiedertreffen.

„Mit dem Verlust meiner Wohnung ist mein inneres „ich“ verlorengegangen“ ,so Max Bryan, „Diese Reise wird auch eine Reise zu mir selbst und vielleicht kann diese Reise helfen etwas davon wieder zu finden“.