ECE-Center: Videoüberwachung – Datenschützer wollen klagen

Hamburg, Bad Oeynhausen, Minden, Kreis Minden-Lübbecke. Jeder Bürger habe ein Recht darauf, sich unbeobachtet in solchen öffentlichen Räumen zu bewegen. „Viele Menschen gehen davon aus, dass sie sich da in einer relativen Situation der Anonymität befinden. Wäre auch schön, wenn das so wäre – aber es ist nicht so“, sagte Caspar NDR-Info. Zumindest nicht in vielen ECE-Einkaufscentern.

So hätten Datenschützer unter anderem Videoüberwachung an den Eingängen zu den Toiletten und zu den Personaleingängen bemängelt.

Auch beim Alstertalcenter in Hamburg sollten Kameras abgebaut werden. ECE weigerte sich diesem nachzukommen und sagte in einer Stellungnahme, dass die Kunden des Einkaufcenters aus Sicherheitsgründen die umfangreiche Videoüberwachung wünschten.

Bundesweit unterstützen viele Bundesländer, unter anderem auch Nordrheinwestfalen, den Vorstoss von Caspars Behörde. Das Verfahren vor dem Verwaltungsgericht Hamburg könnte bundesweite Signalwirkung haben, so das die Richter Bereiche definieren in denen gefilmt werden darf und solche die nicht überwacht werden dürfen.

Auch im Kreis Minden-Lübbecke ist ECE aktiv. In Bad Oeynhausen betreibt die Hamburger Gesellschaft den „Werre Park“. In Minden plant sie ein nicht unumstrittenenes 23000qm großen Einkaufscenter am Wesertor.




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