Riskante Produktfälschungen im Maschinenbau-Sektor

Deutschland(mr/rs). Auch auf dem Maschinenbau-Sektor wird sich weiterhin über den Handel mit gefälschten Teilen beklagt. Innovationen werden in rasantem Tempo von asiatischen Nachmacherfirmen gekauft, zerlegt und günstig imitiert. So landen auf diesem Weg deutlich verbilligte Produktneuheiten mit verminderter Qualität in Kürze wieder auf dem deutschen Markt. Die Kopien bringen die Patentinhaber und Erstproduzenten nicht nur um ihren hart erarbeiteten Gewinn, sondern zermürben damit die Wirtschaft und gefährden Arbeitsplätze. Und letztlich muss der Steuerzahler das entstandene Schadensloch stopfen.

Vom Loch in der Hosentasche bis zum tödlichen Verkehrsunfall – Produktfälschungen sind tückisch und riskant

Fälschungen bergen nicht nur ökonomische Verluste. Besonders gefährlich ist das Kopieren von Waren, deren Herstellung genormter Sicherheitsbestimmungen unterliegt. Denn die Fake-Hersteller umgehen zum einen europäische Normen und legen erst recht keinen Wert auf Safety-Standards. Für den Endverbraucher ist der Kauf von Mode- und Kosmetikartikeln mit verkürzter Lebensdauer ein Ärgernis, für die circa 5 Millionen Beschäftigten auf diesem Sektor ist das Geschäft mit den Fälschungen existenzbedrohend. Um Leben und Tod kann es gehen, wenn unterbezahltes Personal schlechtes Material verarbeitet und der europäische Markt mit beispielsweise Auto- oder anderen industriell hergestellten Bauteilen überschwemmt wird. Hier ist hauptsächlich die Industrie betroffen. Erfolgreiche und seriöse Unternehmen wie die Wälzlagertechnik GmbH aus Sachsen fertigen hochwertige Produkte und investieren in Innovationsforschung, Weiterbildung und sachkundige Mitarbeiter. Auch das Vertrauen des Kunden muss stets neu und nachhaltig erarbeitet werden. “Mit höchster Kundenorientierung, einem zertifiziertem Qualitätsmanagementsystem und spezifischem, langjährigem Know-how bietet die Wälzlagertechnik GmbH ihren Kunden stets den optimalen, persönlichen Service.”, betont vor allem der Geschäftsführer Michael Schwarz. Und dies sind die Werte, die auch in Deutschland weiterhin hochgehalten werden sollten, denn gerade mittelständische Unternehmen, die das Bruttoinlandseinkommen nicht unerheblich beeinflussen, leiden unter der Täuschungs-Strategie und müssen oft die Konsequenzen erleiden.

Unternehmen in der Bundesrepublik liebäugeln mit der Plagiatsherstellung

“Was Asien kann, kann Deutschland auch.” Das muss sich der eine oder andere deutsche Unternehmer auch gedacht haben, denn ganz unbescholten sind wir nicht. Den Statistiken des Verbands Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) zufolge, verweist die Fälschergroßmacht China niemand anderen als Deutschland auf den zweiten Platz. Ein unehrenhaftes “Treppchen” in mehrfacher Hinsicht mit einem milliardenhohen Schaden. Denn da haben wir das moralische Dilemma im eigenen Land – zumal aktuelle Studien laut werden lassen, dass ein Viertel der abgekupferten Produkte im Bundesgebiet gefertigt werden.

Eine neue Aufklärungskampagne zur Verbesserung des Produktbewusstseins 

Um diesem Trend entgegen zu wirken und noch größere wirtschaftliche Einbußen zu verhindern, haben sich in Europa und Deutschland viele Firmen, Interessengemeinschaften und Verbände auf die Fahnen geschrieben, dem Wachstum der herrschenden Produktpiraterie den Kampf anzusagen. So auch die Europäische Kommission mit einer Kampagne namens “STOP FAKES”. Die Initiative hat sich zum Ziel gesetzt, die Kooperation von nationalen und europäischen Instanzen zu fördern und somit dem Handel mit Fälschungen entgegen zu wirken. Hier sind besonders die europäischen Zollbehörden aufgefordert intensivere Kontrollen durchzuführen. Aber zukünftig sind auch nationale Gesetzesrahmen von Nöten, um die Verbreitung von Plagiaten in der EU zu stoppen. Unterstützt werden europaweite Kampagnen wie “STOP FAKES” auch von der World Bearing Association (Weltverband der Wälzlagerindustrie) und natürlich von Traditionsbetrieben wie der Wälzlagertechnik GmbH.