Streik: „AWO-Beschäftigte dürfen nicht zu zweitklassigen Fachkräften im Sozialbereich degradiert werden“

Kreis-Minden-Lübbecke/OWL(mr/y). Kitas, Seniorenheime, Behinderteneinrichtungen und Offene Ganztagsschulen der Arbeiterwohlfahrt in NRW werden am heutigen Mittwoch ganztägig bestreikt  „Einen Tag vor der 5. Verhandlungsrunde für die 36.000 Beschäftigten des Wohlfahrtsverbandes wollen wir klar machen, dass die AWO-Kolleginnen und Kollegen nicht schlechter gestellt werden dürfen als die Beschäftigten in vergleichbaren kommunalen Einrichtungen“, erklärte ver.di-Gewerkschaftssekretär Wolfgang Vater.

Die Beschäftigten aus OWL werden sich an der zentralen Kundgebung in Köln beteiligen

Nach vier Verhandlungsrunden sei man noch „weit voneinander entfernt“, kritisiert Walburga Erichsmeier. „Der Grundsatz ist klar: AWO-Beschäftigte dürfen nicht zu zweitklassigen Fachkräften im Sozialbereich degradiert werden“, so die Gewerkschafterin

Vater appellierte an die AWO NRW, einen akzeptablen Kompromiss nicht durch die bisherige Grundsatzblockade unmöglich zu machen. Die Gewerkschaft sei bereit, gemeinsam mit der AWO für eine höhere finanzielle Unterstützung der Einrichtungen durch die Politik einzutreten. Mangelnde Durchsetzungsfähigkeit eines Wohlfahrtsverbandes dürfe man aber nicht auf dem Rücken der Beschäftigten austragen.

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