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Minden: Zum Frauentag eine Rose

Kreis-Minden-Lübbecke/Minden(mr). Zum Frauentag eine Rose. Nach diesem Motto verteilte der Kreisverband der Partei „Die-Linke“ Rosen an die weiblichen Passanten am Scharn in Minden. Innerhalb von zwei Stunden freuten sich somit über 250 Damen über die kleine Aufmerksamkkeit.

Und tatsächlich hat der Frauentag sozialistische Wurzeln. So fand im Jahr 1911 im Zuge der „ersten Frauenbewegung“ auf Vorschlag der Sozialistin Clara Zetkin in Deutschland zum ersten Mal der „Internationale Frauentag“ statt.

Wahlrecht, Lohngleichheit, Mutterschutz, Arbeitszeitverkürzung auf acht Stunden, und Mindestlöhne waren schon damals die Forderungen.
Die Erfolge ließen ein wenig auf sich warten. Erst sieben Jahre später, 1918, bekamen Frauen das Wahlrecht, die erste Gleichstellung von Frauen erfolgte erst 1958. Seit 1977 dürfen Ehefrauen eigene Arbeitsverträge schließen, ohne den Ehemann fragen zu müssen.

Mindestlohn, Lohngleichheit (traditionelle Frauenberufe werden immer noch schlechter bezahlt) und allgemeine Arbeitszeitverkürzung sind bis heute Streitpunkte in der Gesellschaft. Hundert Jahre nachdem Clara Zetkin den Grundstein der Frauenbewegung gelegt hat.




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