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Minden: Auto kollidiert mit Zug

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Minden (mr/kpb).  Unverletzt hat ein 50-jähriger Autofahrer eine Kollision mit einem Güterzug der Mindener Kreisbahn (MKB) am Freitagmorgen auf der Friedrich-Wilhelm-Straße überstanden. Nach Angaben der Polizei hatte der Mann trotz Rotlicht den unbeschrankten Bahnübergang mit seinem VW überquert.

Gegen 6.40 Uhr wurden Feuerwehr, Notarzt und Polizei zum Einsatzort gerufen. Zunächst war gemeldet worden, dass der Autofahrer in seinem Fahrzeug eingeklemmt sei. Dies bestätigte sich jedoch nicht. Der Rettungsdienst brachte den Mann wenig später ins Johannes-Wesling-Klinikum. Die Ärzte stellten bei ihm keine Verletzungen fest.

Nach Erkenntnissen der Polizei fuhr der 50-Jährige mit seinem VW auf dem linken Fahrstreifen in Richtung der Gustav-Heinemann-Brücke, als er rund 100 Meter vor der Kreuzung mit der Karlstraße das Rotlicht der dortigen Signalanlage offenbar übersah. Ein anderer Autofahrer wartete bereits mit seinem Fahrzeug auf dem rechten Fahrstreifen.

Die Lok erfasste den VW auf der Fahrerseite. Da der 56-jährige Lok-Führer mit nur mäßiger Geschwindigkeit den Bahnübergang passierte, schob dessen schweres Gefährt den Pkw nur etwa 20 Meter weiter auf dem Gleisbett. Die beiden vorderen Puffer des Zuges drückten dabei in Höhe des Lenkrades und der hinteren Seitenscheibe in das Fahrzeug hinein. Dazwischen saß der 50-Jährige. Die Fahrgastzelle blieb jedoch weitgehend in Takt.

Da der Güterzug die gesamte Straße blockierte, musste der Verkehr vorübergehend ausweichen. Der Pkw wurde anschließend abgeschleppt. Dessen Schaden wird auf rund 4.000 Euro geschätzt. Ob Schäden am Güterzug entstanden, ist noch unklar.

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