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Minden:„Hochschulstandort Minden ist ein Erfolgsmodell”

Minden (mr/fhb). NRW-Wissenschaftsministerin Svenja Schulze besuchte gestern den Campus Minden der Fachhochschule Bielefeld. Nach knapp zweistündigen Gesprächen mit FH-Präsidentin Prof. Dr. Beate Rennen-Allhoff und weiteren Vertretern der Hochschule zeigte sich die Ministerin „beeindruckt und zugleich erfreut über die Entwicklungen am Hochschulstandort”. Svenja Schulze: „Die neuen Studiengänge werden sehr gut nachgefragt und in der angewandten Forschung scheinen Bauingenieure, Informatiker, Elektrotechniker und Architekten auf dem besten Wege, das Thema intelligente Gebäudetechnik voranzubringen”. Der Hochschulstandort Minden sei, so die Ministerin, „ein Erfolgsmodell”.     

Ministerin-Minden1Dr. Ralf Niermann, Landrat des Kreises Minden-Lübbecke und Teilnehmer des Informationsbesuches, sprach gleichfalls von „tollen Perspektiven”, die er vor vier, fünf Jahren so nicht erwartet habe: „Die Entwicklung des Pflegebereichs und die Zusammenarbeit mit den Unternehmen in der Region, dass das alles so gut funktionieren würde, daran hatten nicht alle geglaubt”. Der Kreis Minden-Lübbecke habe die Hochschule vor Ort nach Kräften unterstützt und setze weiter auf eine akademische Einrichtung, von der „Bielefeld und Minden gleichermaßen profitieren”.

Inge Howe, SPD-Landtagsabgeordnete aus Minden, interessierte sich insbesondere für den Fortgang der dualen Ausbildung im Studiengang Gesundheits- und Krankenpflege. Das Konzept und die Umsetzung dieses Modellstudiengangs, der Ende 2015 ausläuft, habe sie überzeugt.
Sie werde, so die examinierte Krankenschwester, den Kontakt zur NRW-Gesundheitsministerin Barbara Steffens aufnehmen, um den Studiengang „mit Nachdruck weiterzuempfehlen”.

Das hohe Niveau in den praxisintegrierten Studiengängen, die die FH gemeinsam mit Unternehmen der Region durchführt, wurde ausdrücklich hervorgehoben. Teil dieses anspruchsvollen Studienmodells ist die Einbeziehung der Studierenden in Forschungs- und Entwicklungvorhaben. Die Studienabbrecherzahlen in diesen Studiengängen ist mit 8,5 Prozent
bemerkenswert gering.

Die Verstetigung des Studienangebots in der Pflege und der Ausbau des Master-Bereichs sind aus Sicht der FH, so Präsidentin Rennen-Allhoff, „die nächsten wichtigen Schritte, um die Attraktivität des Studienorts langfristig zu sichern”. Ministerin Schulze wurde auch über die Probleme im Zusammenhang mit dem Umzug der FH in das neue Hochschulgebäude auf dem Campus Bielefeld informiert. Rennen-Allhoff. „Die Ministerin hat uns ihre Unterstützung zugesagt. Die Interessen der Fachhochschule werden auf keinen Fall zu kurz kommen”.

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