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Minden: KSG-Bootshausgelände «unglaublich essbar» gemacht

Minden (mr/dm). Bei der «essbaren Stadt» geht es in diesen Wochen Schlag auf Schlag. Am Donnerstag, 1. Mai verliehen die Aktiven dem KSG Bootshaus einen grüneren Außenbereich. Während des Tages der offenen Tür waren sie zu Pflanzarbeiten angerückt. Rondelle und ausgemusterte Boote wurden dabei mit essbarem Grün verschönert.

Achim Riemekasten (KSG), Andrea Sperr und Bettina Fugh machen ein ausgedientes Kajak «essbar».  Foto: Detlef Müller
Achim Riemekasten (KSG), Andrea Sperr und Bettina Fugh machen ein ausgedientes Kajak «essbar». Foto: Detlef Müller
Zunächst aber galt es für Andrea Sperr und Bettina Fuhg, den Erdboden zweier Rondelle aufzubereiten. “Der ist einfach zu stark verwurzelt. Die müssen erst raus.” meinte Gärtnerin Sperr bestimmt.
Mit Spitzhacke und Grabegabel machten sich die beiden Stadtgärtner/-innen am Vormittag dabei, die Erde von alten Wurzelresten zu befreien.

Zur späten Mittagszeit konnte es ans Bepflanzen der drei Rondelle vor dem Fitnessraum gehen. Dabei half wieder die zwölfjährige Rebecca Klar. Sie hatte ihre Premiere im Stadtgärtnern wenige Tage zuvor am Kaak gehabt. Der jungen Rebecca scheint der Umgang mit Erde und Gartengewächsen Spass zu bereiten.
Vor Beginn der Bepflanzung war auch der “Pflanzpirat” am Bootshaus eingetroffen. Christian Conrad war für eine mehrtägige Visite nach Minden gekommen, um die offenen Gemeinschaftsgärten und ihre Macher kennenzulernen. Selbst gelernter Gärtner schaute sich der “Pirat” aus Bremen die Arbeiten fachkundig an.

Einen Hingucker hatte sich KSG-Vereinsvorsitzender Achim Riemekasten einfallen lassen. Er wollte bepflanzte Boote vor dem Vereinssitz an der Weser. Drei nicht mehr benutzte Kajaks waren dazu lackiert, mit KSG-Schriftzug versehen und dann senkrecht stehend an Bäumen befestigt worden.
Für das Bepflanzen der Kajaks waren sog. Hängeampeln besorgt worden. Die wurden in die Einstiegsöffnungen eingehängt und mit Pflanztöpfen bestückt.

Riemekasten zeigte sich mit dem Ergebnis sichtlich zufrieden. Sein Wunsch nach «essbaren Kajaks» wurde erfüllt. Drei ausrangierte Boote zieren nun stilgerecht den Rand des Weserradwegs. Aus ihren Einstiegen ragen Erdbeerstauden und Kapuzinerkresse.

Für den Mai stehen zwei weitere Pflanzeinsätze auf dem Programm der «essbaren Stadt». Beide werden wieder im bewohnten Teil der Innenstadt stattfinden.

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