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Stemwede: Streit in Asylunterkunft

Stemwede (mr/kpb). Aus bisher ungeklärter Ursache gerieten in der Nacht zu Sonntag zwei Bewohner unterschiedlicher Nationen in einer Asylunterkunft in Stemwede-Wehdem (Kreis Minden-Lübbecke) in Streit. Dabei verletzte ein alkoholisierter 25-jährige Marokaner einen aus Armenien stammenden 34 Jahre alten Mann mit einem Küchenmesser leicht. Das Opfer wurde mit einem Rettungswagen zur Behandlung ins Krankenhaus nach Rahden gebracht. Der Angreifer wurde von der Polizei in Gewahrsam genommen.

Die Polizei wurde um kurz nach zwei Uhr zu der Am Steinkamp gelegenen Unterkunft gerufen. Die anschließenden Ermittlungen der Beamten gestalten sich auf Grund der Sprachschwierigkeiten als nicht einfach. Offenbar war es am Abend zunächst zu einer Auseinandersetzung zwischen mehreren Bewohnern gekommen, wobei sich der 34-Jährige als Streitschlichter betätigt haben soll. Möglicherweise deshalb soll der 25-Jährige sein Opfer später zur Rede gestellt und dabei mit dem Messer bedroht haben. Daraus soll sich die tätliche Auseinandersetzung entwickelt haben, in deren Verlauf der 34-Jährige leichte Schnittwunden an Hals und Hüfte erlitt. Das vermeintliche Tatwerkzeug fanden die Polizisten im Zimmer des Verdächtigen. Dieser wies ebenfalls leichte Kampfspuren am Hals und Gesicht auf. Die Polizei ermittelt nun wegen gefährlicher Körperverletzung.

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