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Rahden: Opfer nach Messerangriff operiert

Rahden (mr/kpb) Der durch einen Messerstich in einer Gaststätte in Rahden-Wehe (Kreis Minden-Lübbecke) in der Nacht zu Sonntag schwer verletzte 47-jährige Mann liegt nach wie vor im Krankenhaus in Lübbecke. Wir berichteten bereits.

Nach einer notärztlichen Versorgung in der Gastsstätte wurde das in der Gemeinde Stemwede wohnende Opfer noch in der Nacht operiert. Lebensgefahr besteht derzeit nicht. Der 47-jährige gehörte an diesem Abend zum Serviceteam. Das Motiv für die Bluttat liegt noch völlig im Dunkeln.

Der 37-jährige mutmaßliche Täter, er stammt aus dem Altkreis Lübbecke, war erheblich alkoholisiert, als er während der privaten Feierlichkeiten plötzlich zum Messer griff. Nach der Attacke war er zunächst geflüchtet. Ein Diensthundeführer aus Lübbecke konnte ihn jedoch wenig später im Rahmen einer Fahndung festnehmen. Auf richterliche Anordnung wurde dem Mann eine Blutprobe entnommen.

Nach einer Nacht in der Polizeizelle gab der Verdächtige bei seiner Vernehmung an, er könne sich alkoholbedingt an nichts mehr erinnern. Da der 37-Jährige bisher polizeilich noch nicht in Erscheinung getreten war und er über einen festen Wohnsitz verfügt, wurde er in Absprache mit der Staatsanwaltschaft Bielefeld im Laufe des Sonntages zunächst wieder auf freien Fuß gesetzt. Gegen ihn wird derzeit wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt.

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