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Espelkamp:Rentner und Hund von fremden Hunden attackiert

Senior setzt sich mit seinem Spazierstock zur Wehr

Espelkamp. Während eines Spazierganges ist ein 66-jähriger Mann sowie dessen Hund am Donnerstagvormittag in Espekamp von zwei fremden Hunden attackiert und leicht verletzt worden. Der Mann setzte sich mit seinem Spazierstock zur Wehr.

Der Senior berichtete der Polizei, dass er um kurz vor 11 Uhr auf dem Gehweg entlang der Ratzeburger Straße unterwegs war. Als er sich in Höhe der Häusergärten am Föhrenweg befand, hätten plötzlich ein Rüde und ein Hündin ein Gartentor übersprungen. Anschließend hätten die beiden Tiere ihn angesprungen und dabei zu Boden gestoßen. Während sich die Hündin, eine Bordeauxdogge, im weiteren Verlauf zurück hielt, habe er den angreifenden Rüden, einen etwa 30 bis 40 cm großen Mischlingshund, am Lederhalsband festhalten können. Dabei habe sich der Hund versucht loszureißen und nach ihm zu schnappen, so der 66-Jährige. Vermutlich habe sich der Hund so selbst stranguliert.

Nachdem das Tier verendet war, sei er dann zu seiner nahe gelegenen Wohnung gegangen. Dabei sei ihm die Dogge gefolgt. Seinen eigenen Hund sperrte er vorsichtshalber in seinen Pkw. Nachdem die von ihm verständigte Polizei eintraf, konnte ein Beamter die zunächst herrenlose Dogge einfangen. Dabei zeigte das Tier keinerlei Aggressionen. Außerdem verständigte die Polizei das Tierheim sowie das Ordnungsamt.

Zwischenzeitlich hatte der Besitzer der beiden Hunde deren Verschwinden bemerkt und erschien am Einsatzort. Der Hundehalter sieht sich nun dem Vorwurf der fahrlässigen Körperverletzung ausgesetzt.




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