Lübbecke: „Keine Ponykarussells mehr auf dem Blasheimer Markt“

Lübbecker „Runder Tisch“ übergibt Unterschriften/Tierschutzrechlich seien Betriebe ohne Fehl und Tadel

Scrennshot: Openpetition/MR

2280 Unterstützer, darunter 361 aus Lübbecke, unterzeichen eine Onlinepetiton gegen Ponykarusells auf dem Blasheimer Markt Screenshot: Openpetition/MR

 

Lübbecke(mr/sl). „Keine Ponykarussells mehr auf dem Blasheimer Markt“: So lautet die Forderung einer Online-Unterschriftensammlung, die Initiatorin Nicole Zeisler jetzt an Bürgermeister Frank Haberbosch übergeben hat. 2.280 Unterstützer hat die Petition seit dem 5. September, dem Montag nach dem 447. Blasheimer Markt, gefunden, darunter 361 Unterzeichner aus Lübbecke.

Der Bürgermeister nahm die Liste entgegen und bedankte sich für das Engagement. Haberbosch erklärte, die Pony-Reitgeschäfte seien bereits im Vorfeld des diesjährigen Blasheimer Marktes kontrovers diskutiert worden. Der Marktausschuss und die Verwaltung hätten sich letztlich dem Urteil der Veterinäre angeschlossen, die den auf dem Blasheimer Markt vertretenen Geschäften einen vorbildlichen Umgang mit den Tieren bescheinigt und keine Einwände gegen eine Standvergabe gehabt hätten.

Tierschutzrechtlich gesehen seien die Betriebe seines Wissens ohne Fehl und Tadel, so Haberbosch. Und weiter: „Die Frage, die diese Petition aufwirft, ist deshalb eher weltanschaulicher Natur. Sie lautet: Wollen wir das in Zukunft noch? Ist das noch zeitgemäß?“ Diese Frage richte sich weniger an die Verwaltung als vielmehr an die Politik. Sie müsse gegebenenfalls im Marktausschuss und in letzter Konsequenz im Rat der Stadt Lübbecke entschieden werden.

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