Bis jetzt noch kein „Schwarzer Montag“ – Aber neue Hiobsbotschaften

Foto: Deutsche Börse

„Zwei Großbanken vor dem Kollaps“/Nervöses Warten auf die „Wallstreet“

 

Welt/Kreis-Minden-Lübbecke(mr): Heute morgen blieb der befürchtete „Schwarze Montag“ an der Deutschen Börse zunächst aus. Der DAX startet auch diesen Montag mit einem Minus – aber nur 0,9%.

Die Politik hat sich in der Nacht auf Maßnahmen verständig um einen Crash zu verhindern. Grund für die Nervösität an den Börsen ist die Herabstufung der Kreditwürdigkeit der USA von Standard & Poors auf AA+.  Auch die chinesische Ratingangentur hat nun die Kreditwürdigkeit der USA auf eine noch schlechtere Bonitätsstufe als Standard & Poors heruntergestuft.

Kaum könnten die Börsen beruhigt werden, erreichte diese die nächste Hiobsbotschaft. So berichtete die britische Zeitung „Daily Mail“ unter Berufung auf  britische Regierungskreise , dass die französische Großbank Societe Generale und die italienische Unicredit kurz vor dem Kollaps stünden. Daraufhin brach der Kurses des Dax um 2,75% ein.

Derzeit ist die weitere Richtung des DAX unklar. Die Börsianer erwarten den Handelstart an der Wallstreet in New York und die Auswirkungen dort.  In der Tendenz wird davon ausgegangen, das der Dow Jones mindesten 250 Punkte einbüssen wird.

Desweiteren hat die EZB nun begonnen italienische und spanische Staatanleihen zu kaufen. Kritiker bemängeln, dass die EZB damit ihre Unäbhängigkeit aufgebe.

Das Vertrauen in die Märkte ist trotz aller Maßnahmen äußerst gering.  In einer Umfrage der ARD Tagesschau glauben 76% der Teilnehmer nicht, dass die Politik die Finanzmärkte nachhaltig steuern kann.

 

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